Michelle Hartgens

Michelle Hartgens

Assistentin Management

30. September 2025 | Allgemein

Michelle Hartgens

Michelle Hartgens

Assistentin Management

30. September 2025 | Allgemein

Einbruchschutz bei Fenstern: Zahlen, Trends und praktische Lösungen

30. September 2025 | Allgemein

Michelle Hartgens

Michelle Hartgens

Assistentin Management

Einbrüche gehören zu den häufigsten Delikten in der Schweiz – und die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg. Allein 2024 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik über 46 000 Fälle registriert, Tendenz steigend. Besonders betroffen sind Wohngebäude, wobei Fenster das bevorzugte Einfallstor für Täter darstellen. Mit modernen Sicherheitsbeschlägen nach RC2- oder RC3-Norm und einer fachgerechten Montage lassen sich Einbrecher jedoch wirksam abhalten. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Trends die Statistik zeigt und welche Lösungen Eigentümer jetzt umsetzen sollten.

 

Einbrüche in der Schweiz 2024: harte Fakten

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) meldete für 2024 46 070 Einbruch- und Einschleichdiebstähle in der Schweiz. Das entspricht einer Zunahme von 11,2 % gegenüber 2023. Im Schnitt bedeutet das rund 126 Fälle pro Tag. Besonders betroffen waren Wohngebäude, sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser.
Für 2025 liegen noch keine vollständigen Jahreszahlen vor. Die offiziellen Daten erscheinen jeweils im März des Folgejahres. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Einbruchsquote hoch bleibt.

  • Diebstahl (unspezifiziert) 49'954% 49'954%
  • Einbruchdiebstahl 33'058% 33'058%
  • Ladendiebstahl 25'927% 25'927%
  • Diebstahl ab/aus Fahrzeug 16'849% 16'849%
  • Einschleichdiebstahl 13'012% 13'012%
  • Taschendiebstahl 11'304% 11'304%
  • Fahrzeugeinbruchdiebstahl 8'506% 8'506%
  • Trickdiebstahl 2'767% 2'767%
  • Entreissdiebstahl 1'299% 1'299%

 

Warum Fenster im Fokus stehen

Statistiken und Polizeiberichte zeigen: Fenster sind die häufigste Einstiegsmöglichkeit bei Einbrüchen. Gekippte Fenster gelten als offen, schlecht gesicherte Griffe oder schwache Schliesspunkte erleichtern Tätern die Arbeit.
Moderne Sicherheitsbeschläge und geprüfte Bauteile (nach Norm SN EN 1627 ff.) machen den entscheidenden Unterschied. Die Polizei empfiehlt mindestens Widerstandsklasse RC2, in exponierten Lagen RC3.

 


 

15 Jahre Erfahrung mit Sicherheitsbeschlägen

Wir vom FENSTER DOKTOR sind seit über 15 Jahren auf den Einbau und die Nachrüstung von Sicherheitsbeschlägen spezialisiert. Unsere Arbeit ist herstellerunabhängig. Das bedeutet: Wir wählen die Lösungen, die am besten zu Gebäude, Fensterkonstruktion und Sicherheitsbedarf passen und nicht die, die ein Hersteller gerade vermarktet.
Aus Erfahrung wissen wir: Die beste Sicherheit bringt nichts, wenn das Element nicht fachgerecht montiert wird. Darum prüfen wir jedes Detail vor Ort.

 


 

Sicherheitscheck am Fenster – was geprüft wird

Ein professioneller Sicherheitscheck umfasst:

  • Fenstergriff: Ist er abschliessbar, stabil und mit Bohrschutz versehen?

  • Beschläge und Schliesspunkte: Sind Pilzkopfzapfen rundum vorhanden und in massiven Schliessblechen verankert?

  • Verglasung: Entspricht die Scheibe der RC2-Norm (z. B. Verbundsicherheitsglas)?

  • Bandseite: Sind Aushebelsicherungen oder zusätzliche Sicherungselemente verbaut?

  • Montage: Wurde der Rahmen fachgerecht im Mauerwerk verankert? Fehler in der Befestigung schwächen den Schutz massiv.

 


 

Tipps für Haus- und Wohnungsbesitzer

  • Fenster immer vollständig schliessen, nicht gekippt lassen.

  • Auf geprüfte RC2- oder RC3-Fenster setzen.

  • Bei bestehenden Fenstern Nachrüstungen prüfen lassen.

  • Polizei-Beratungsangebote nutzen – kostenlos und neutral.

  • Sicherheitsmassnahmen kombinieren: Mechanischer Schutz kommt vor elektronischem Alarm.

 


 

Fazit

Die Einbruchszahlen 2024 zeigen klar: Prävention ist unverzichtbar. Fenster sind ein zentrales Einfallstor, aber mit den richtigen Sicherheitsbeschlägen und einer fachgerechten Ausführung lassen sich Einbrecher wirksam abhalten. Wir beraten neutral, arbeiten nach Norm und setzen auf über 15 Jahre Erfahrung.

 


 

FAQ

Welche Sicherheitsklasse sollte ein Fenster mindestens haben?
RC2 ist in der Regel der Mindeststandard. In exponierten Lagen ist RC3 empfehlenswert.

Lassen sich bestehende Fenster nachrüsten?
Ja, oft können durch zusätzliche Beschläge, abschliessbare Griffe und Bandseitensicherungen Verbesserungen erzielt werden. Allerdings ersetzt das nicht immer ein RC2-geprüftes Komplettfenster.

Sind Alarmanlagen eine Alternative?
Nein. Sie sind eine Ergänzung. Mechanischer Schutz hat Vorrang.

Jetzt Sicherheit prüfen lassen:
Ein kurzer Check kann entscheiden, ob Ihr Zuhause wirklich geschützt ist. Buchen Sie hier direkt Ihren professionellen Sicherheitscheck – schnell, unkompliziert und mit klaren Empfehlungen: Einbruchreparatur & Sicherheitscheck

Installation & Einstellung von Fenster mit Fenster Doktor

Fenster-Check
vom Profi